Öffentliche Stadtratsfraktionssitzung im Münchner Westen

Die öffentliche Fraktionssitzung der Münchner FDP-Stadträte in der Fahrgaststätte in Obermenzing  am Montag-Abend war ein großer Erfolg. Sowohl die Mitglieder und Vorsitzenden der jeweiligen Bezirksausschüsse, als auch betroffene Büger und Interessenten beteiligten sich an einer regen, offenen Diskussion. „Wir wollen mehr Transparenz in unsere Arbeit bringen und Funkiotnsträger,  Bürgerinnen und Bürger vor Ort mehr einbinden in unser Tagesgeschäft“, so Dr. Michael Mattar, Fraktionsvorsitzender der Münchner FDP und OB-Kandidat. Vor allem die Verkehrssituation im Pasinger Zentrum aus dem BA21, als auch die Themen aus dem BA 9 mit der Westtangente der Straßenbahn und dem weiteren Umgang mit dem Taxispark wurden kontrovers diskutiert. „Es kommt mir manchmal so vor, als hätte die Stadt zu viel Geld, weil ständig gebaut und gebaggert wird“, so Christiane Adamek, Sprecherin der FDP im BA Schwanthalerhöhe über die unendlich dauernden Baustellen im Bezirk.

Im Fokus des Abends stand jedoch die neue Personalie an der Spitze der bayerischen FDP seit dem Landesparteitag in Bamberg am Wochenende. Klement Bezdeka, Vorsitzender des Kreisverbandes München-West schilderte nocheinmal, wie die Wahl von Albert Duin zum neuen Vorsitzenden zustande kam. „Wir haben auf der Hinfahrt spontan überlegt, und dann entschieden : ja, das machen wir!“ Albert Duin sei dann in seiner Rede unangekündigt angetreten und habe den über 350 Delegierten aus der Seele gesprochen. Thomas Hacker, der bisherige Fraktionsvorsitzende war gesetzt, sollte eigentlich  ohne Gegenkandidat gewählt werden. Albert Duin habe aber überzeugt durch seine emotionale Art, die Mitglieder davon überzeugt, daß es vorbei sein müßte mit Absprachen und ewigen Kungeleien.
Mit diesem Paukenschlag hätten wenige gerechnet, so Bezdeka, aber Duin habe eine Überraschung herbeigeführt, die sich wohl viele gewünscht haben.

Albert Duin ist ein Unikat, einer, der sagt, was er denkt und kein Blatt vor den Mund nimmt. Der FDP in Bayern neuen Elan beim Wiederaufbau mit auf den Weg geben wird.  Darüber waren sich Mitglieder, Mandatsträger, Bürgerinnen und Bürger einig nach seiner Vorstellung. Daß der 60-Jährige Vater dreier Kinder mit seiner Familie und seiner Firma in Obermenzing lebt und arbeitet, wird sich auch positiv auswirken für die Probleme vor Ort.


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