Neulich im Bezirksausschusses Pasing-Obermenzing – Bernhard Labudek berichtet.

Sehr kontrovers wurde folgender Vorschlag diskutiert:
In der Josef-Felder-Straße soll auf der stadteinwärts führenden Seite auf einer Strecke von ca. 150 m eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h vorgeschrieben werden. In der Nähe ist ein Kindergarten und die „angelieferten Kinder“ (das heißt wirklich so) dürfen nicht durch die Fahrzeuge gefährdet werden.

Ich habe mir dies Sache heute mal angesehen:
Die Josef-Felder-Straße ist die Nordumfahrung Pasing (NUP). Diese wichtige Verkehrsader wurde vor einigen Jahren mit großem Aufwand neben den Bahngleisen gebaut, um den wachsenden Verkehr vom Westen (Aubing, Freiham, FFB) ins Zentrum und zurück um die Stadtmitte von Pasing herumzuleiten. Niemand überquert diese Straße, weil sie auf der anderen Seite durch eine Wand vor den Bahngleisen begrenzt ist. Dies interessierte aber ebenso wenig wie der Umstand, dass zwischen Straße und Hauseingang 1 Gehweg, 1 Radfahrweg, 1 Grünstreifen und 1 Parkstreifen mit zusammen 13 m Breite liegen, dass für das „Anliefern“ eine Tiefgarage vorgesehen und ein separater Eingang hinter dem Haus vorhanden sind. Dass diese plötzliche 30 km/h-Verzögerung deshalb vielleicht übertrieben und eine reine Schikane für den erfolgreich hierher umgeleiteten Verkehr sein könnte und außerdem Staus und Unfälle produzieren dürfte, ließen die Befürworter, Vertreter der „Grünen“ und der SPD, nicht gelten.

bernhard.labudek@fdp-muenchen.de


Neueste Nachrichten